Gutachten und Konzepte

Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Die Ratsversammlung der Stadt Eckernförde hat in ihrer Sitzung am 09. November 2006 mit einem Grundsatzbeschluss dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Eckernförde zugestimmt.Das Konzept soll als Grundlage für das zukünftige Handeln von Politik, Verwaltung und der Eckernförder Bürgerinnen und Bürger dienen. Es wird aber auch als Voraussetzung benötigt, um Fördergelder aus dem Programm „Stadtumbau West“ erhalten und gezielt einsetzen zu können, damit sie den größten Nutzen für die Stadt bringen. Somit ist das Stadtentwicklungskonzept Grundlage für die Förderung von Stadtumbaumaßnahmen wie z. B. dem Projekt "Binnenhafen-Nooröffnung".

Einzelhandelsgutachten

Die politischen Gremien haben im Mai 2008 die Aufstellung eines gesamtstädtischen Einzelhandelsgutachtens beschlossen, um die Einzelhandelsentwicklungen im Stadtgebiet steuern zu können. Das Gutachten wurde im Zeitraum von August 2008 bis März 2009 von der CIMA GmbH aus Lübeck erarbeitet. Ein planungsbegleitender Arbeitskreis aus Politik, Wirtschaftskreis, Verwaltung und Stadtmarketing u. a. wurde intensiv in die Bearbeitung eingebunden. Nach einer umfassenden Bestandsaufnahme konnte im Gutachten festgestellt werden, dass das Mittelzentrum Eckernförde über eine gute Wirtschafts- und Infrastruktur verfügt und die Versorgungsfunktion auch für weite Teile des Umlandes wahrnimmt. Das Gutachten zeigt aber auch Entwicklungsmöglichkeiten und Potentiale auf und gibt Empfehlungen, wie Eckernförde seine Kaufkraftbindung in den kommenden Jahren auch unter Berücksichtigung von Entwicklungen in den Nachbarstädten weiter ausbauen kann.

Die Ergebnisse des gesamtstädtischen Einzelhandelsgutachten können Sie hier einsehen.

Leitfaden für die Innenstadt Eckernförde

Die Ratsversammlung der Stadt Eckernförde hat in ihrer Sitzung am 09. November 2006 mit einem Grundsatzbeschluss dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Eckernförde zugestimmt.Das Konzept soll als Grundlage für das zukünftige Handeln von Politik, Verwaltung und der Eckernförder Bürgerinnen und Bürger dienen. Es wird aber auch als Voraussetzung benötigt, um Fördergelder aus dem Programm „Stadtumbau West“ erhalten und gezielt einsetzen zu können, damit sie den größten Nutzen für die Stadt bringen. Somit ist das Stadtentwicklungskonzept Grundlage für die Förderung von Stadtumbaumaßnahmen wie z. B. dem Projekt "Binnenhafen-Nooröffnung".

Stadtbildanalyse

Die Stadt Eckernförde lässt seit Sommer 2012 sukzessive Stadtbildanalysen für Teilbereiche der Eckernförder Innenstadt sowie Borby erstellen, um deren Nutzungs- und Bebauungsstrukturen im Rahmen von Quartiersuntersuchungen durch eine externe Architektin zu analysieren. Ziel dieses Prozesses ist die Erarbeitung eines Maßnahmenkataloges zum weiteren Umgang mit den Quartieren sowie als Grundlage für die künftigen Entscheidungen über mögliche Bebauungspläne. Im Rahmen dieser Untersuchungen wird für Teilgebiete der Eckernförder Innenstadt sowie für Borby eine detaillierte Bestandsanalyse durchgeführt, auf deren Basis Empfehlungen für zukünftige Entwicklungen in den folgenden Rubriken gegeben werden können:

• Städtebaulichen Typologien
• Gestaltung/Material/Denkmalpflege
• Nutzungen
• Verkehr, Stell- und Parkplätze
• Grün- und Freiflächen

Einen Übersichtsplan über die Aufteilung des betroffenen Stadtgebietes in die vorgesehenen Quartiere finden Sie hier:

Übersichtsplan Stadtbildanalye Quartiere

Abgeschlossene Quartiersuntersuchungen

Folgende Quartiersuntersuchungen sind bereits durch das Büro Zastrow und Zastrow fertiggestellt sowie im Bauausschuss der Stadt Eckernförde öffentlich vorgestellt worden und können hier digital eingesehen werden:

Lärmaktionsplanung

Seit 2007 sind Gemeinden und Städte, die im Einflussbereich einer Hauptlärmquelle liegen, generell verpflichtet, eine Lärmminderungsplanung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie aufzustellen und regelmäßig im 5-jährigen Turnus zu aktualisieren.Die Lärmminderungsplanung wird durch eine Lärmkartierung, in der die bestehende Schallausbreitung der Hauptlärmquellen ermittelt wird, und eine daran anschließende Lärmaktionsplanung mit Vorschlägen für verbessernde Maßnahmen realisiert.Während in der ersten Stufe der Lärmaktionsplanung im Jahr 2008 nur Hauptverkehrsstraßen mit einer jährlichen Kraftfahrzeugbelastung von > 6 Millionen Fahrzeugen betrachtet werden mussten, sind ab der zweiten Stufe dann bereits alle Straßen mit einer Verkehrsbelastung > 3 Millionen Fahrzeugen pro Jahr (ca. 8.200 Kfz pro Tag) zu betrachten. Die Unterlagen sowie den Beschluss der Lärmaktionsplanung 2014 finden Sie hier:

Parkraumkonzept

Der Entwurf des Parkraumkonzeptes wurde im Bauausschuss am 02.07.2014 erörtert und zur Beteiligung der betroffenen Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit beschlossen.Die Stadt Eckernförde überprüft derzeit das städtische Parkraumangebot, um dieses an die laufende Stadtentwicklung zukunftsorientiert anzupassen.Hierzu wurde ein Parkraumkonzept (Stand 12.06.2014) erarbeitet, in dem die maßgeblichen Kriterien betrachtet werden.Das Konzept kann hier oder innerhalb der Öffnungszeiten im Rathaus, Bauamt (214) eingesehen werden.Die endgültige Fassung des Parkraumkonzepts wurde dem Bauausschuss am 04.03.2015 beschlossen. Eine abschließende Beschlussfassung durch die  Ratsversammlung steht noch aus.

Radverkehrskonzept

Basierend auf aktuellen Novellierungen der Straßenverkehrsordnung, der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung, aktuellen Urteilen in der Rechtsprechung sowie dem Wunsch zur Attraktivitäts-steigerung des bestehenden Radwegenetzes wurde im Bau- und Umweltausschuss am 26.11.2011 die Erarbeitung eines Radverkehrskonzeptes beschlossen. Über Fragebögen, eine erste Beteiligung ausgewählter Träger öffentlicher Belange (TÖB), Durchführung eines Arbeitskreises und einer darauf folgenden erneuten öffentlichen Beteiligung einschließlich einem erweiterten Kreis fachkundiger TÖB, wurde eine Abschlussversion erstellt und vom Bauausschuss am 28.10.2014 sowie von der Ratsversammlung am 03.11.2014 beschlossen.

Das Radverkehrskonzept finden Sie hier:

Verkehrskonzept

Im Rahmen der bestehenden und zukünftigen Verkehrsentwicklungen, städtebaulichen Rahmenbedingungen und weiterer verkehrlicher Bedingungen im Stadtgebiet wurde für die öffentlichen Verkehrsflächen im Stadtgebiet ein Verkehrskonzept aufgestellt. Dieses wird fortlaufend bei Bedarf aktualisiert. In 2004 wurde letztmalig ein umfassendes Verkehrskonzept erarbeitet und von der Ratsversammlung gebilligt. Im Jahr 2012 erfolgte dann eine Aktualisierung des Planwerkes. Das beschlossene Raderkehrskonzept sowie das sich derzeit in Bearbeitung befindene Parkraumkonzept sind ebenfalls Bestandteil dieses Verkehrskonzeptes.

Wohnraumversorgungskonzept

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der dynamischen Stadtentwicklung hat die Stadt Eckernförde im Jahr 2012 die Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg (steg) beauftragt, das Wohnraumversorgungskonzept zu aktualisieren. Die Analysen und Prognosen aus dem Jahr 2006 sollen mit der Fortschreibung um die Entwicklungen der letzten Jahre ergänzt und auf den aktuellen Stand gebracht werden. Damit erhält die Stadt Eckernförde eine fundierte Grundlage für zukünftige wohnungsmarkt- und stadtentwicklungspolitische Entscheidungen. In der Einwohnerversammlung am 3. Dezember 2013 wurde diese Fortschreibung des Wohnraumversorgungskonzeptes für die Stadt Eckernförde den Einwohnerinnen und Einwohnern in der Stadthalle präsentiert.

Den Vortrag der Einwohnerversammlung sowie das vollständige Gutachten der steg Hamburg finden Sie hier:

Integriertes Klimaschutzkonzept

Die Stadt Eckernförde hat Ende 2014 die Firma B.A.U.M. Consult beauftragt, gemeinsam mit der Stadt Eckernförde ein gesamtstädtisches, integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen. Deutschland hat sich ambitionierte Ziele zur Energiewende und zum Klimaschutz vorgenommen. Beides gelingt nur, wenn Kommunen, Unternehmen und Bürger vor Ort ihren Beitrag leisten und gleichzeitig auch die Entwicklungschancen nutzen.

In einem ersten Schritt erfolgte im 1. Quartal 2015 die Ermittlung der Verbräuche von thermischer Energie, elektrischer Energie sowie Energei im Bereich Verkehr (Treibstoffe) in Verbindung mit der Erstellung einer Gesamtenergiebilanz sowie einer CO2-Bilanz. Aus diesen Ergebnissen heraus sind Potenzialanalysen für die Nutzung alternativer Energieformen sowie zur CO2-Minderung erstellt worden. In Verbindung mit zielgruppenspezifischen Maßnahmenkatalogen,  einem Leitbild sowie eines Controlling-Systems ist das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Eckernförde von der Ratsversammlung am 15. Dezember 2015 abschließend beschlossen worden.

Das integrierte Klimaschutzkonzept für die Stadt Eckernförde finden Sie hier:

Integriertes Klimaschutzkonzept

Masterplan Küste

 Der von der Ratsversammlung am 27. Mai 2017 beschlossene Masterplan Küste enthält Vorschläge und Maßnahmen zum Hochwasserschutz und der Küstensicherung. Ferner ist er eine übergeordnete Planung für zum Beispiel den Bebauungs-Plan Nr. 70 (Inkommunalisierung von Wasserflächen) und dem Hafenkonzept.